Julia Oertel und Katharina Roedelius halten das Logo von Lokaldesign in der Hand

Nach Crowdlending: Lokaldesign auf Designmesse Blickfang. Post #49

Mit einem finmar Crowdlending haben Julia Oertel und Katharina Roedelius im Sommer erfolgreich Geld für ihren Laden Lokaldesign eingesammelt. Dieses Geld haben sie genutzt. Jetzt präsentieren sie sich auf der internationalen Designmesse Blickfang und starten in die eigene Produktion.

Eingang des Ladens von LokaldesignDer Name Lokaldesign steht für Design mit lokalem Bezug im Möbel- und Einrichtungsbereich. In dem Laden an der Hamburger Sternschanze bietet sich talentierten Nachwuchsdesignern eine Plattform, ihre Werke professionell zu präsentieren. Design-affine Kunden finden hier einzigartige und hochqualitative Möbel, die lokal und individuell gefertigt werden.

Julia Oertel und Katharina Roedelius halten das Logo von Lokaldesign in der HandDie klugen Köpfe hinter dem Konzept sind Julia Oertel und Katharina Roedelius. Schon während ihres BWL-Studiums unterstützten sie ihre Design studierenden Bekannten dabei, Vertriebsmöglichkeiten für entworfene Lampen, Accessoires und Möbel zu finden. 2011 wagten die beiden dann den nächsten Schritt und eröffneten ihren ersten Laden. Mit viel Arbeit und wenig Urlaub haben sie sich seitdem unter Designern so gut etabliert, dass die Produktangebote die räumlichen Möglichkeiten des Ladens mittlerweile übersteigen. Und mehr noch: Lokaldesign hat sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp zu einem Must-See bei einem Schanzenbesuch entwickelt.

Nun tritt Lokaldesign erstmals auf der internationalen Designmesse Blickfang auf. Vom 28. bis 30. November 2014 präsentieren Julia und Katharina in den Hamburger Messehallen einem vielschichtigen Publikum ausgewählte Ausstellungsstücke.

Crowdlending zur schnellen und überschaubaren Finanzierung der Produktion.

12.000 € benötigten sie für die Produktion des Messestandes und die Herstellung der Ausstellungsstücke. Lange war die Finanzierung unklar. Bis sich ein Crowdlending mit finmar sich als Lösung herausstellte.

Blick in den Laden von Lokaldesing„Beim Crowdlending ist der rechtliche Rahmen ganz klar abgesteckt, für uns und auch für die Investoren. Auch die Handhabung nach der erfolgreichen Kampagne ist recht unkompliziert“, erklärt Julia. Ein Crowdfunding kam aufgrund des schwer überblickbaren Handlings mit Gutscheinen und Giveaways nicht infrage. Ein Bankkredit wäre zu zeitaufwendig gewesen.

Ganz aufwandslos ist das Crowdlending aber natürlich auch nicht abgelaufen. „Gerade die Anfangszeit war zeitintensiv“, musste doch ein Firmenprofil angelegt werden. Zudem mussten Julia und Katharina und über den Zeitraum der Kampagne mit Investoren Kontakt halten. Allerdings bot sich dadurch auch eine gute Möglichkeit, Freunde und Bekannte, die schon länger an einer Investition in Lokaldesign interessiert waren gezielt anzusprechen. Nach ca. 4 Wochen war das Crowdlending erfolgreich abgeschlossen und die 12.000€ von insgesamt 24 Investoren eingesammelt. Knapp die Hälfte dieser kam dabei aus dem Netzwerk von Lokaldesign, die andere Hälfte kam aus dem Anleger-Netzwerk von finmar.

„Lokaldesign ist ein Lifestyleprodukt, das sehr positiv aufgeladen ist. Man kann Jungdesigner unterstützen und gleichzeitig sein Geld zu einem Zinssatz anlegen, den man von keiner Bank bekommt“, erklärt sich Julia das Interesse der Investoren und den Erfolg des Crowdlendings.

Lokaldesign startet durch: Mit neuen Vertriebswegen und eigener Produktion.

Bis zu 10.000 Besucher dürfen nun auf der Blickfang Designmesse die vielversprechendsten Mode-, Schmuck- und Möbeltrends hautnah erleben. Mittendrin unsere Crowdlending-Heldinnen von Lokaldesign!

Bilderleiste mit Schreibtisch von LokaldesignDesignliebhaber können sich zudem auf den bald erscheinenden neuen Katalog und auf eigens entwickelte Produkte von Lokaldesign freuen. Denn in Zukunft wollen Julia und Katharina einen Fokus auf die Zusammenarbeit mit Hochschulen setzen und eigene Kleinserien entwickeln. Ihr erstes Produkt, eine Bilderleiste kann schon jetzt in Laden erworben werden.

Wir wünschen Julia und Katharina viel Erfolg für Messe und Produktion!

 

Veröffentlicht von

Clas Beese

Clas Beese

Clas ist Gründer von finmar. Die Idee entstand 2010: Clas erfuhr erstmals von Crowdlending. Kleine Kredite waren für Selbstständige fast unerreichbar, dass wusste er als Gründungsberater. Crowdllending für Selbstständige war der Schluß. Clas kündigte 2011 seinen Job und widmete sich finmar, seinem ersten Fintech-Startup. Die Plattform ging 2013 live. Trotz vieler Versuche wurde sie nicht erfolgreich. 2015 ging finmar offline.

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