Open Call für Bootstrapping Club: Gründer gesucht – Post #11

Der Bootstrapping Club ist eine neue Idee zur Unterstützung von Gründern in Hamburg. Dieser Open Call ist eine Aufforderung an alle interessierten Gründer sich zu melden und sich zu beteiligen. Hinter dieser Idee stecken Lena Schiller-Clausen (Betahaus), Wolfgang Wopperer (Mindmatters) und Clas Beese (Finmar).

Der Bootstrapping Club richtet sich an bootstrappende Gründer aus der Internet-, Software- und Games-Branche mit einem skalierbaren Geschäftsmodell. Sie verfolgen das Ziel, ein nachhaltig wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen zu schaffen – und nicht ein Start-up mit Exit-Orientierung zu gründen. Sie investieren ihre eigene Zeit – und vor allem tragen sie auch persönlich das finanzielle Risiko.
Feedback zu geben und zu bekommen steht im Mittelpunkt des Bootstrapping Clubs. Die Mitglieder haben gemeinsam, dass sie das dafür notwendige Empathievermögen und ein gerüttelt Maß an Selbstreflektion mitbringen.

Die Mitglieder kommen aus Hamburg und Umgebung. Für regelmäßige Treffen werden lange Anreisezeiten oder ähnliche Hindernisse vermieden. Und so die Treffen gut besucht.

Beim Bootstrapping Club treffen sich im Abstand von sechs Wochen bootstrappende Gründer in festen Gruppen. In einer Gruppe sind bis zu sechs Start-ups vertreten. Jeder präsentiert in zehn Minuten, was ihn oder ihr sie seit dem letzte Treffen umgetrieben hat, wie es heute geht und was bis zum nächsten Treffen passieren soll. Danach geben die Anderen Feedback, sie sagen in geschützter Atmosphäre – und nach den Regeln der Feedback-Kunst – was sie empfinden. Dabei ist das Feedback immer konstruktiv und ermöglicht den Mitgliedern, Selbst- und Fremdbild abzugleichen. Zudem ergibt sich die sonst seltene Möglichkeit, sich mit seinen Peers zu vergleichen und einzuschätzen (Benchmark). Nach einer halben Stunde ist das nächste Start-up dran. So dauert das Treffen circa einen halben Tag.

Die Treffen finden reihum bei den Mitgliedern statt. So lernt man gegenseitig die jeweiligen Arbeitsorte kennen und kann den Aufwand für die Gastgeber gerecht verteilen. Falls die Mitglieder keinen eigenen Arbeitsort haben, was beim Bootstrapping in der Anfangszeit fast zur guten Schule gehört, bietet es sich an, auf den Besprechungsraum des betahauses auszuweichen.

Die Initiatoren des Bootstrapping Clubs sind Lena Clausen, Wolfgang Wopperer und Clas Beese. Lena (@LenaClausen) hat mit Bootstrapping das betahaus hamburg aus dem Boden gestampft. Wolfgang (@wowo101)ist selber zweifacher Bootstraping-Gründer und hat als Dienstlesitungsunternehmer für Bootstrapper unzählige Einblicke gewinnen können. Clas (@ClasBeese) ist selber gerade bootstrappender Gründer von Finmar. Zuvor hat er in einem Inkubator mehrere hundert Gründer mit ebendiesem Werkzeug in die Selbstständgkeit begeleitet.

Der Boostrapping Club versteht sich als Unterstützungsidee von Gründern für Gründer. Dahinter steht keine Gewinnerzielungsabsicht. Die Trefffen sind deswegen kostenfrei.

Erstkontakt:
Clas Beese
clas.beese@finmar.com
01743296206

Veröffentlicht von

Clas Beese

Clas Beese

Clas ist Gründer von finmar. Die Idee entstand 2010: Clas erfuhr erstmals von Crowdlending. Kleine Kredite waren für Selbstständige fast unerreichbar, dass wusste er als Gründungsberater. Crowdllending für Selbstständige war der Schluß. Clas kündigte 2011 seinen Job und widmete sich finmar, seinem ersten Fintech-Startup. Die Plattform ging 2013 live. Trotz vieler Versuche wurde sie nicht erfolgreich. 2015 ging finmar offline.

4 Gedanken zu „Open Call für Bootstrapping Club: Gründer gesucht – Post #11“

    1. Ach ja, noch als kleine Ergänzung für die, die mich vielleicht noch nicht kennen (soll es ja geben :-)):

      Ich bin Gründer von autosuechtig.de, einer Community für alle „Autofreaks“, welche wir bootstrappenderweise im April 2012 starten werden.

    1. Vielen Dank! Wir starten Ende des Monats mit einer Auftaktveranstaltung. Wenn Du mitmachen willst, oder jemanden kennst, dann bitte Nachricht an mich. Wir wollen schon eine feste Gruppe bilden, die sich über die Zeit kennen lernt und Vertrauen zu einander entwickelt. Das macht aller Erfahrung nach das Feedback ehrlicher und erhöht auch sonst den Nutzen für jeden.

      Wir wir werden auf jeden Fall vom ersten Treffen bloggen.

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