So einfach lernen Sie erfolgreiches Crowdfunding – Post # 35

„Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er gibt auch anderen eine Chance.“ Was Winston Churchill schon damals wusste, gilt heute für Crowdfunding-Kampagnen ganz besonders. Will man also den Geschmack der Crowd treffen, können vorige Kampagnen enorm dabei helfen. Mit unseren Tipps lernen Sie, Fehler zu vermeiden und Best Practice zu integrieren.

Besonders effektiv: Websites, die Filterfunktionen anbieten und die Eckdaten der abgelaufenen Kampagnen anbieten. Eine dieser Seiten ist kickspy, die getreu ihrem Namen Projekte von Kickstarter.com listet. So kann man hier zum Beispiel nach den Kampagnen mit den meisten Unterstützern filtern oder nach den finanziell erfolgreichsten Kampagnen suchen. Auch nach Branchen lassen sich die gescheiterten, erfolgreichen, vergangenen und aktuellen Projekte sortieren.

So kann jeder der eine Kampagne startet gezielt nach seinem Wissensbedarf filtern. Die Erkenntnisse ergänzen dann die eigenen Vorbereitungen und stellen die Weichen in Richtung Erfolg.

Wer noch mehr tun will, der richtet erst sein Augenmerk darauf, „was“ er sagen will und achtet dann darauf, „wie“ er es sagt. So berichtete die Plattform golem.de kürzlich erst über eine aktuelle Studie von zwei US-Wissenschaftlern, welche die Inhaltsbeschreibungen von Crowdfunding-Kampagnen auf Kickstarter miteinander verglichen. Sie entdeckten unterschiedliche sprachliche Kategorien, die eine erfolgreiche Kampagne von einer fehlgeschlagenen unterscheiden. Hierzu gehörten insbesondere Wendungen, die

•         Gegenseitigkeit aufweisen („Sie bekommen dafür…“),

•         Knappheit suggerieren („hohe Nachfrage…“),

•         soziale Bezüge zu Dritten einschließen („Unsere Partner haben zugesagt, dass…“),

•         Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe vermitteln („Speziell für unsere Kunden…“)  und

•         Kompetenz und Kontrolle ausdrücken („Das Projekt startet am …“)

Sie konnten damit zeigen, dass Anleger eben nicht nur anhand des gebotenen Anreizes einer Kampagne entscheiden, sondern insbesondere auch anhand der Art und Weise der Präsentation des Kampagnen-Inhabers.

Veröffentlicht von

Clas Beese

Clas Beese

Clas ist Gründer von finmar. Die Idee entstand 2010: Clas erfuhr erstmals von Crowdlending. Kleine Kredite waren für Selbstständige fast unerreichbar, dass wusste er als Gründungsberater. Crowdllending für Selbstständige war der Schluß. Clas kündigte 2011 seinen Job und widmete sich finmar, seinem ersten Fintech-Startup. Die Plattform ging 2013 live. Trotz vieler Versuche wurde sie nicht erfolgreich. 2015 ging finmar offline.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.