Schritt für Schritt zum starken Crowdfunding-Video – Post # 37

camera-147967_1280Wenn Sie Ihre Kampagne auf finmar zum Erfolg führen möchten, brauchen Sie ein überzeugendes Crowdfunding-Video, denn nur live und in Farbe können Sie Ihre Anleger von sich und Ihrem Projekt überzeugen! Aber an dem Video soll es nicht scheitern! Auch wenn Sie noch keine Erfahrung beim Filmen und Schneiden haben, können Sie einen überzeugenden Beitrag  erstellen. Hier zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie es angehen können.

  1. Lassen Sie sich inspirieren und schauen Sie sich andere Crowdfunding-Videos an.
  2. Schreiben Sie sich den genauen Text auf, den Sie während des Films sprechen wollen. Lesen Sie den Text in dem Tempo vor, in dem Sie es auch beim Dreh sprechen werden und stoppen Sie die Zeit. Das Video sollte nicht länger als zwei Minuten lang sein, bringen Sie es also auf den Punkt: Wer sind Sie, was machen Sie? Welche Erfolge hatten Sie schon? Was lieben Sie an Ihrer Tätigkeit? Warum sind Sie so gut in dem was Sie machen? Was haben Sie vor? Wofür brauchen Sie wie viel Geld? Wie würde Sie das Geld voranbringen? Wenn Sie bei maximal 60-90 Sekunden landen, sind Sie auf der sicheren Seite.
  3. Überlegen Sie sich einen kleinen Plot und schreiben Sie einen Drehplan. Was wollen Sie sagen, wie lange sollen bestimmte Teile dauern, was soll sonst gezeigt werden und wo soll gedreht werden? Durch das Aufschreiben bekommen Sie ein Gefühl für die Zeit, die Abläufe und die notwendigen Inhalte. Und Sie stellen sicher, dass Ihnen beim Zusammenschneiden keine Bilder fehlen. So kann ein Drehplan aussehen:
  4. Denken Sie an Schnittbilder! Diese braucht man, um beim Schnitt für schöne Übergänge und stimmige Anschlüsse zu sorgen, gerade wenn Szenen verkürzt werden sollen. Sie zeigen etwas, das in der Zwischenzeit passiert, damit der Sprung nicht auffällt. Klassische Schnittbilder während eines Interviews sind z. B.  die Hände vom Sprechenden,  aber es können auch Aufnahmen vom Produkt, des Arbeitsplatzes oder Anderes sein, das parallel stattfindet. Schnittbilder also mit in den Drehplan schreiben! Zuviel Bildmaterial ist besser als noch einmal filmen zu müssen!
  5. Das Video können Sie sowohl mit einem Camcorder, als auch mit einer Digitalkamera, der Webcam oder einem Smartphone drehen. Ganz ohne professionelle Ausstattung lässt sich beispielsweise mithilfe von Bücherstapeln ein Stativ basteln. Wählen Sie als Kamera möglichst das Gerät, das auch die besten Tonaufnahmen liefert.
  6. Drehen Sie nicht allein – Ihre Helfer werden Sie ins beste Licht rücken, Kritik äußern und neue Ideen haben!
  7. Kostenlose Videoschnitt-Software gibt es genügend. Für Windows-Nutzer ist Windows Movie Maker gut geeignet, um ohne viel Erfahrung einen einfachen Film zusammen zu schneiden. Für MAC-Benutzer bietet sich iMovie an.
  8. Schneiden Sie Ihren Film mithilfe der Software zusammen. Die Anleger und auch wir erwarten keine filmischen Höchstleistungen à la Hitchcock, aber mit Hilfe solcher Schnittprogramme lassen sich recht einfach schöne Ergebnisse erzielen. Nehmen Sie sich die Zeit sich einzuarbeiten – es lohnt sich!
  9. Musik macht aus dem Video eine runde Sache – aber Vorsicht, die meiste Musik darf nicht einfach verwendet werden und die Quelle muss auch immer angegeben werden. Lizenzfreie Musik finden Sie auf verschieden Webseiten und auch auf YouTube selbst, wo Sie ja auch Ihr Video hochladen werden.
  10. Zeigen Sie den fertigen Film Ihrer Familie, Ihren Freunden und Bekannten und holen Sie sich Rückmeldungen ein.
  11. Überarbeiten Sie den Film daraufhin ggf. noch einmal.
  12. Laden Sie Ihren Film auf YouTube hoch und verknüpfen Sie ihn mit Ihrer Kampagne auf finmar!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen! Posten Sie hier Ihre besten Tricks!

 

Quelle Bild: http://pixabay.com/de/kamera-video-recorder-film-147967/

Darum brauchen Unternehmer finmar – Post # 34

Man könnte meinen, die jetzige Zeit sei ein Eldorado für Kreditnehmer. Der Zins ist auf rekordverdächtigen Tiefstand und selbst die Banken und Versicherungen wissen teilweise nicht mehr, wohin mit ihrem Geld. Da stellt sich die Frage, wieso sollten Kreditnehmer überhaupt auf finmar Kredite aufnehmen, wenn Hausbanken doch mit so günstigen Zinsen locken?

Die Frage klärt sich im direkten Gespräch mit Unternehmern und Selbstständigen. Sobald sie kleinere Kredite brauchen, lehnen die Banken sie als Kreditnehmer häufig ab. Von Seiten der Bank heißt es dann oft, das hohe Pleiterisiko, die schlechte Bonität oder fehlende Sicherheiten seien der Grund. Hinter vorgehaltener Hand erfährt man aber, dass Bankkredite an Unternehmer und Selbstständige als sogenannte Firmenkredite anderen Prüfungsbestimmungen unterliegen als Kredite an Konsumenten. Das macht die Prüfung teuer und den Kredit für die Bank finanziell unattraktiv. Kein Vorteil für die Bank – kein Kredit.

Bei näherer Betrachtung stellt man schnell fest, dass die Konsumentenkredit-Vergabe mittlerweile hoch standardisiert abläuft. Einige wenige, persönliche Merkmale des Kreditnehmers reichen aus (bspw. Einkommen, Alter, Wohnort, Schufa-Bonität etc.), um anhand von EDV-gestützen Programmen über den Kredit zu entscheiden.
Demgegenüber sind für Firmenkredite deutlich umfangreichere Prüfungen vorgesehen. Im Vordergrund steht die Beurteilung der Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit des Unternehmens. Dies beinhaltet u.a. Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWAs), Jahresabschlussanalysen, Branchenprognosen, Beurteilungen der fachlichen Qualifikationen des Geschäftsführers, etc.. Dabei ist der schematische Ablauf bis zu einer Höhe von 750.000 Euro immer der Selbe. Dieser kostspielige Prüfprozess verschlingt gerade bei kleinen Kreditsummen bis 25.000 Euro einen Großteil der Marge.

Fazit ist, dass Unternehmer und Selbstständige viel schwerer an Bankkredite kommen als Konsumenten. Zur Lösung dieses Problems leisten wir mit finmar unseren Beitrag. Gleichzeitig eröffnen wir Anlegern die Chance, das eigene Geld selbstbestimmt und angemessen verzinst anzulegen.

finmar sucht Beta Kreditnehmer – Post # 31

Sie suchen für Ihr mittelständisches Projekt einen Kredit bis 25.000 € und warten nur darauf, endlich eine Kreditnehmer gesucht!Alternative zur klassischen Bankfinanzierung zu finden? Warten Sie nicht, testen Sie lieber! Gehen Sie mit uns in die Closed-Beta-Phase, entwickeln Sie finmar mit uns weiter. Werden Sie Kreditnehmer bei der Crowd.

Beispielprojekt finmarDer Deal: Sie beraten uns, wir beraten Sie.

Sie trauen sich was! Nämlich als eins der ersten Projekte auf einer funkelnagelneuen Crowdfunding-Plattform live zu gehen. Bei kleinen Bugs laufen Sie nicht gleich weg – Sie verstehen sie lieber als Anlass, kreatives Feedback zu geben und nochmal mit der netten Dame von finmar zu telefonieren.

Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Crowdfunding-Kampagne zum Erfolg zu bringen. Wir geben Ihnen zu jedem Zeitpunkt der Vorbereitung Feedback – wenn Sie wollen. Wir wissen, was die Crowd gern sieht und haben Tricks und Kniffe für die Vermarktung Ihres Projekts. Wenn Sie bei uns anrufen, nehmen wir uns viel Zeit für Sie und mobillisieren all unsere Kräfte – schließlich sind Sie beta…

Wollen Sie dabei sein?

Auf www.finmar.com ist die Crowdfunding-Plattform verfügbar – nachdem Sie das richtige Passwort eingegeben haben. Fordern Sie das Passwort gerne an, per E-Mail an team@finmar.com.

Wir freuen uns auf Sie.

 

Darum setzen wir auf Transparenz im Crowdlending – Post #30

Kreditnehmer und Anleger machen sich öffentlichDie deutsche Sparstrumpf-Seele windet sich: Auf finmar sieht ja jeder, wem ich Geld leihe! Wieso geht das denn nicht anonym? Warum melden Menschen überhaupt öffentlich Kreditbedarf an? Die Antwort: Transparenz macht Crowdlending sicherer und effektiver.

Das Transparenzprinzip unterscheidet finmar von anderen Crowdlending-Plattformen, denn alle bisher in Deutschland verfügbaren Plattformen arbeiten anonym. Wenn gewollt und wenn alles gut läuft, dann bleiben die Identitäten der Anleger und Kreditnehmer voreinander verborgen. Das mag auch Vorteile haben, gerade wenn es sich um private Kreditnehmer handelt.

Aber auf finmar sind die Kreditnehmer aber Unternehmer und Selbständige. Sie profitieren von der Öffentlichkeit. Wie auf Kickstarter oder Indiegogo üblich, verbinden Unternehmer mit ihrer Crowdfunding-Kampagne die Themen Finanzierung und Marketing. Daher auch der Name „finmar“ als Zusammensetzung der jeweils beiden ersten Silben aus Finanzierung und Marketing. Dieser Mehrwert jedenfalls, der durch Marketing entsteht, wird durch Transparenz ermöglicht und durch Anonymität unmöglich gemacht. Der mühsam erstellte und bei der Bank eingereichte Business Plan kann die Sichtbarkeit des Projekts nicht erhöhen.

Die Transparenz wirkt nicht nur bei der Einwerbung des Kredits, sondern auch bei der Rückzahlung: Unter den Anlegern sind Freunde und möglichweise auch Kunden des Kreditnehmers. Werden Kreditraten verspätet oder gar nicht gezahlt, und alle Kredite auf finmar sind Ratenkredite, so bemerken die Anleger die ausbleibende Zahlung sofort.

Diese soziale Besicherung (oder im Englischen „Social Collateral) bringt höhere Rückzahlungsquoten, das erfreut nicht nur die Anleger, sondern auch die Kreditnehmer. Auf lange Sicht entsteht ein Marktplatz, auf dem endlich auch Selbstständige zu adäquaten Zinsen Kredite aufnehmen können.

Zudem glauben wir, dass es höchste Zeit ist, dem Bedarf nach Transparenz und Vertrauen in der professionellen Finanzdienstleistungsbranche nachzugehen und genau das zum Kern einer innovativen Dienstleistung zu machen.

Dieser Blogpost wurde inspiriert von folgendem Beitrag, den wir als Lektüre empfehlen möchten: „How P2P Social Banking can fix the Future of Finance“ von Morten Lund und Alexander Haislip in „Finanzdienstleister der nächsten Generation“, herausgegeben von Oliver Everling und Robert Lempka (2013 im Frankfurt School Verlag).

Crowdfunding verbessert das Finanzsystem – Post #29

finmar bringt zwei Seiten zusammen: Anleger, also Menschen die gerade Geld zur Verfügung haben und Kreditnehmer, also Menschen die gerade mehr Geld brauchen als sie zur Verfügung haben. Eigentlich eine klassische Bankfunktion: Das Geld von vielen Sparern einsammeln und in größeren Bündeln an Kreditnehmer verleihen.

Warum also eine Crowdfunding-Plattform gründen, wenn es doch Banken gibt? Diese Frage ist uns in den letzten drei Jahren öfter gestellt worden, seitdem wir uns mit der Gründung von finmar beschäftigen.

Grafik Crowd-Entscheidung versus Einzelentscheidung

Wir glauben, dass es dafür einige gute Gründe gibt:

  1. Die Kreditentscheidung sollte von demjenigen getroffen werden, dem das Geld auch gehört. Also nicht der Bankberater, bzw. die komplizierten Entscheidungsmechanismen der Bank, sondern der einzelne Anleger selbst. Das führt zu verantwortungsvolleren Entscheidungen und leistet einen Pionierbeitrag zur Stabilisierung unsers Finanzsystems.
  2. Die Crowd entscheidet anders als der Bankberater. Und das ist gut so. Denn viele Menschen, im Idealfall mehrere Hundert, haben mehr Informationen zur Verfügung. Einige kennen den Kreditnehmer persönlich, andere zählen zum direkten Umfeld und noch andere dürfen die Vertrauenswürdigkeit, also die Ernsthaftigkeit des Rückzahlungswillen des Kreditnehmers, mit ihrem Bauchgefühl einschätzen. Der Bankberater muss seine Vorgaben beachten und Computersysteme entscheiden lassen. Wir glauben nicht daran, dass Computer Bauchentscheidungen treffen können. Jedenfalls noch nicht in 2013.
  3. Die Crowd trägt die Prüfkosten und hat Spaß dabei. Man schaut sich Projekte an, die empfohlen worden sind oder stöbert einfach durch die Projekte. Hinter jedem Kreditgesuch steckt ein Geschichte, ein Vorhaben das verwirklicht werden soll, ein Mensch den etwas antreibt. Das ist jemand der Unterstützung braucht und bereit ist, seinen Erfolg zu teilen, bei finmar in Form von Zinsen. Und so tragen die Anleger die Kosten der Kreditprüfung gemeinsam (Sozialisierung der Kreditprüfungsfixkosten). Das ist effizienter als bei einer Bank. Sowohl für Anleger und Kreditnehmer bleibt am Ende mehr übrig. Eine Bank kann und darf nicht so vorgehen.
  4. Vermutlich höhere Rückzahlungsquoten als im klassischen Bankgeschäft erhöhen zudem den Mehrwert für Anleger sowie für Kreditnehmer. Warum wir das glauben, schreiben wir im nächsten Beitrag.