Fidor erleichtert Unternehmern den Zugang zum finmar Crowdlending – Post #46

Die Fidor Bank erweitert ihr Angebot für ihre Geschäftskunden. Unternehmer mit einem kostenlosen Fidor Smart Geschäftskonto können nun unter anderem noch direkter eine finmar Crowdlending Kampagne zur Finanzierung ihrer nächsten unternehmerischen Schritte starten.

Fidor erleichtert den Zugang zu Crowdlending Krediten und stärkt die unternehmerische Freiheit.

finmar im Fidor Geschäftskonto
Ein Klick und finmar ist da.

Für mittelständische Unternehmer bedeutet die Erweiterung, dass sie nun aus ihrem normalen Fidor Smart Geschäftskonto heraus jederzeit eine Crowdlending Kampagne für einen Kredit starten können. Mit einem Klick auf die neue Rubrik Crowdfinance gelangen sie zu finmar. Das erleichtert den Unternehmern den Zugang zu Geld und stärkt so ihre unternehmerische Freiheit. Denn anders als bei herkömmlichen Geschäftskrediten  hat der Unternehmer im Crowdlending die Möglichkeit, das Zustandekommen seines Kredits durch Eigenwerbung maßgeblich zu beeinflussen.

Mit einer Kampagne präsentiert sich der Unternehmer selbst, sein Unternehmen und seine Projekte. Damit wirbt er dann aktiv im eigenen Umfeld um Beteiligung: Bei Kunden, Kontakten oder bei anderen Fidor Kontoinhabern.

Gewinnt der Kreditnehmer genügend Anleger, die seinem unternehmerischen Vorhaben vertrauen und  gegen überdurchschnittliche Zinsen Geld verleihen wollen, kommt der Kredit zu Stande. Der Kreditbetrag wird dem Fidor Geschäftskonto gutgeschrieben und der Unternehmer kann sein Projekt umsetzen, während er monatlich gleichbleibende Raten zur Tilgung seines Kredits zahlt.

Fidor und finmar machen es durch diese Maßnahmen Unternehmern wieder leichter, an Kapital für ihre Unternehmen zu kommen.

 

Crowdfunding: Info-Event für Berater – Post #36

finmar veranstaltet einen Info-Event zum Thema Crowdfunding, speziell für Berater von Gründern, Selbstständigen und Unternehmern. Am 27. Februar 2014 informieren Sie sich im Maker Hub in Hamburg über die Arten und Einsatzmöglichkeiten des Crowdfunding. Sie erhalten einen soliden Einstieg ins Thema und gewinnen eine Überblick der Möglichkeiten und Besonderheiten kennen. Im zweiten Schritt sprechen wir über die neuen Möglichkeiten für KMU, via Crowdfunding Kredite bis 25.000 € einzusammeln und sich so gleichzeitig in ihrer Umgebung zum Gesprächsthema zu machen.

Das Programm, 27. Februar 2014

Ab 15.30 Ankommen

Clas Beese
Clas Beese

16.00 Begrüßung
Clas Beese, Gründer und Geschäftsführer von finmar

16.10 Das ist Crowdfunding – Arten, Adressen, Architektur.
Anne-Katrin Maier, Leitung Kommunikaton und Vertrieb bei finmar

16.45 – 17.00 Kurze Pause

17.00 – 17.30 Mit Crowdfunding bis zu 25.000 € Kredit für mittelständische Projekte.
Clas Beese

Anne-Katrin Maier, Leitung Marke und Kommunikation, finmar GmbH
Anne-Katrin Maier

17.30 – 18.00 Fragen und Diskussion

Ab 18.00 Networking und Imbiss

Verschaffen Sie sich den schnellen Überblick über eine der derzeit spannendsten Formen der Unternehmensfinanzierung und diskutieren Sie mit den Machern von finmar. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Eventbrite - Crowdfunding: Neue Spielräume für Ihre Kunden!Mit einem Klick auf den Button können Sie sich zu der Veranstaltung anmelden.

 

Big Data im Crowdfunding und wie finmar Sie davor schützt – Post # 26

Es ist Zeit für die Gretchenfrage.

Eben noch lobt sie Crowdfunding als eine fantastische demokratische Bewegung, doch dann reicht der Gründerin einer britischen Plattform ein Stichwort, um Crowdfunding einen schalen Beigeschmack zu verpassen. Denn die Moderatorin fragt nach Big Data.

Oh wie gut Big Data ist! Ihr neues Vorhaben, eine Datenbank aller britischen Crowdfunding-Projekte, wird feinste Ergebnisse liefern. Sie schwärmt davon, herausfinden zu können, in was die Crowd investiert, welche großen Trends im Anmarsch sind, wie Menschen ihre Investment-Entscheidungen treffen, wem sie vertrauen…

Noch härter gehen Firmen vor, die offen zugeben, bei Kreditanfragen alles zu analysieren, was sie kriegen können: Wie lang braucht der Kreditnehmer, um das Antragsformular auszufüllen? Wie oft wird der Text korrigiert? Welche privaten Informationen finden wir über den Kreditnehmer? Daraus ermitteln sich Kreditrahmen und monatlicher Zinssatz innerhalb kurzer Zeit ganz automatisch – ohne Emotionen, ohne Nachdenken, ohne Vertrauen.

Solche Projekte zielen einzig und allein darauf ab, Scores zu ermitteln, die später verkauft werden können. An Banken, Kreditinstitute und ja, auch an Crowdfunding-Plattformen. Diese Firmen glauben an Geld und Big Data. Und daran, dass das Eine ohne das Andere nicht möglich ist.

Wir glauben an Menschen.

Mit finmar eröffnen wir eine Plattform, über die Menschen gemeinsam mittelständische Geschäftsprojekte realisieren. Auf finmar sollen sich alle auf Augenhöhe begegnen, um miteinander Win-Win-Situationen herzustellen. Wir finden es wichtiger, in Ideen zu investieren und künftige wirtschaftliche Erfolge einzuschätzen als den Kreditnehmern bis in den letzten Winkel ihrer Seele hinterherzuspionieren. „Werden Sie mit diesem Projekt erfolgreich sein?“ ist uns wichtiger als „Hat Ihr Freund weniger Geld als Sie?“

Unser Deal sieht so aus: Kreditnehmer bekommen Geld von der Crowd geliehen, dafür bekommt die Crowd Zinsen, finmar bekommt eine Service-Gebühr. Fertig. Ihre Daten aus diesem Deal gehören Ihnen. Wir verkaufen sie nicht, wir vermieten sie nicht, und wir geben sie nur für die Abwicklung unserer Vereinbarung an Dritte weiter, zum Beispiel an die Bank.

Was wir schon gemacht haben.

Wir haben Datenschutz-Richtlinien erstellt, die unserem Verständnis vom redlichen Umgang mit Daten entsprechen. Wir haben die 128 Bit SSL-Verschlüsselung zur Datenübertragung gewählt. Wir haben Social Plugins so datenfrei eingestellt, wie es uns möglich war. Für unseren Newsletter nutzen wir das Double-Opt-In-Verfahren, damit wir wissen, dass Sie unsere Infos wirklich wollen. Sobald wir merken, dass ein Nutzer Daten abgreift, sperren wir ihn für immer.

Was wir planen.

  • Wir werden uns im European Crowdfunding Network dafür einsetzen, dass guter Datenschutz zum Standard wird und der gesetzliche Rahmen Ihre Daten im Crowdfunding in Zukunft schützt.
  • Wir prüfen, wie wir Ihr Recht auf Vergessenwerden umsetzen können.
  • Wir versprechen, das Thema Big Data für Sie zu beobachten und Sie über Neuigkeiten zu informieren.

Zu Big Data haben haben wir eine klare Meinung – bitte haben Sie auch eine.

 

 

 

Open Call für Bootstrapping Club: Gründer gesucht – Post #11

Der Bootstrapping Club ist eine neue Idee zur Unterstützung von Gründern in Hamburg. Dieser Open Call ist eine Aufforderung an alle interessierten Gründer sich zu melden und sich zu beteiligen. Hinter dieser Idee stecken Lena Schiller-Clausen (Betahaus), Wolfgang Wopperer (Mindmatters) und Clas Beese (Finmar).

Der Bootstrapping Club richtet sich an bootstrappende Gründer aus der Internet-, Software- und Games-Branche mit einem skalierbaren Geschäftsmodell. Sie verfolgen das Ziel, ein nachhaltig wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen zu schaffen – und nicht ein Start-up mit Exit-Orientierung zu gründen. Sie investieren ihre eigene Zeit – und vor allem tragen sie auch persönlich das finanzielle Risiko.
Feedback zu geben und zu bekommen steht im Mittelpunkt des Bootstrapping Clubs. Die Mitglieder haben gemeinsam, dass sie das dafür notwendige Empathievermögen und ein gerüttelt Maß an Selbstreflektion mitbringen.

Die Mitglieder kommen aus Hamburg und Umgebung. Für regelmäßige Treffen werden lange Anreisezeiten oder ähnliche Hindernisse vermieden. Und so die Treffen gut besucht.

Beim Bootstrapping Club treffen sich im Abstand von sechs Wochen bootstrappende Gründer in festen Gruppen. In einer Gruppe sind bis zu sechs Start-ups vertreten. Jeder präsentiert in zehn Minuten, was ihn oder ihr sie seit dem letzte Treffen umgetrieben hat, wie es heute geht und was bis zum nächsten Treffen passieren soll. Danach geben die Anderen Feedback, sie sagen in geschützter Atmosphäre – und nach den Regeln der Feedback-Kunst – was sie empfinden. Dabei ist das Feedback immer konstruktiv und ermöglicht den Mitgliedern, Selbst- und Fremdbild abzugleichen. Zudem ergibt sich die sonst seltene Möglichkeit, sich mit seinen Peers zu vergleichen und einzuschätzen (Benchmark). Nach einer halben Stunde ist das nächste Start-up dran. So dauert das Treffen circa einen halben Tag.

Die Treffen finden reihum bei den Mitgliedern statt. So lernt man gegenseitig die jeweiligen Arbeitsorte kennen und kann den Aufwand für die Gastgeber gerecht verteilen. Falls die Mitglieder keinen eigenen Arbeitsort haben, was beim Bootstrapping in der Anfangszeit fast zur guten Schule gehört, bietet es sich an, auf den Besprechungsraum des betahauses auszuweichen.

Die Initiatoren des Bootstrapping Clubs sind Lena Clausen, Wolfgang Wopperer und Clas Beese. Lena (@LenaClausen) hat mit Bootstrapping das betahaus hamburg aus dem Boden gestampft. Wolfgang (@wowo101)ist selber zweifacher Bootstraping-Gründer und hat als Dienstlesitungsunternehmer für Bootstrapper unzählige Einblicke gewinnen können. Clas (@ClasBeese) ist selber gerade bootstrappender Gründer von Finmar. Zuvor hat er in einem Inkubator mehrere hundert Gründer mit ebendiesem Werkzeug in die Selbstständgkeit begeleitet.

Der Boostrapping Club versteht sich als Unterstützungsidee von Gründern für Gründer. Dahinter steht keine Gewinnerzielungsabsicht. Die Trefffen sind deswegen kostenfrei.

Erstkontakt:
Clas Beese
clas.beese@finmar.com
01743296206

Logbuch 2011 – Post #10

Am Anfang war das Wort. Wörter.  Social lending, crowd funding, crowd lending, paypal, banking, disagio, mission – projektmatrix.

Eine Projektmatrix hatten wir erarbeitet. Johanna als Projektleiterin. Nach reiflicher Überlegung schien ihr das dann doch als zu gewaltig. Clas musste ran. Unter Finanzierung stand ein Startkapital von 200.000 €. Auch das erschien zu gewaltig. Bootstrapping war angesagt.

Phillip als Fachmann schob ein anderes Problem in den Vordergrund: „Personen sind es, für die ihr eine Plattform schaffen wollt. Welche?“
Phillip opferte einen Vormittag, dann wussten wir, was unter dem Begriff „Personas“ zu verstehen ist. Also wurden die Zielgruppen definiert. Sie bildeten die Basis für eine Marktbefragung. Die Antworten fielen mehrheitlich positiv aus (Post #6). Immerhin 80 % der Befragten konnten sich vorstellen die Plattform zu nutzen.
Bei den potentiellen Kreditnehmern zeigte sich auch Skepsis: Nur 44 % meinten, sie würden die Plattform unter den vorgegebenen Bedingungen nutzen.

Einen Namen musste das Baby nun haben. Eine lange Sitzung wurde es am 15. April. Der Name sollte kurz sein, einprägsam, im Web noch nicht vergeben. Darüber hinaus sollte der Name auf das USP der Plattform hinweisen: Die Verbindung von Finanzierung und Marketing. Am Ende kam „Finmar“ dabei heraus.

Zwischenstop Ende Mai: Das Team wird zur Crew: Johanna, Clas, Olli, Thomas, unterstützt von Anne, segeln. Kiel-Fehmarn und zurück. Um das Schießgebiet herum. Wir lernen uns kennen. Gutes Gefühl.

Ende Juli wird klar, das Projekt braucht den „Ganzen Mann“. Clas steigt voll ein, schlägt sein Hauptqartier im betahaus hamburg auf.

Der Blog Finmar startet mit dem One-Pager über das Unternehmen am 24. August. Vor dem Innovativkreis des Vereins „Finanzplatz Hamburg e.V.“ in der Handelskammer pitchen Clas und Thomas die Idee zum ersten Mal. Geballtes Unverständnis, nur einer begreift. Wir posten einen diplomatischen Blog.

Der September ist der Monat der Rechtsfragen. Clas rotiert: Rechtsanwälte, Handelskammer, Bafin, Bundesbank, Finanzamt, Bezirksamt. Finmar erhält die Erlaubnis zur Vermittlung von Darlehen. Bleiben das KWG, die Bafin. Hier werden wir mit einer Partnerbank zusammenarbeiten.

Der Lehrstuhl für Gründungsmanagement (Professor Schulte) an der Leuphana Universität Lüneburg schreibt drei Themen für Masterarbeiten aus: „Motivation der Geldgeber“, „Erfolgsfaktoren der Finanzierung“ und „Kopf- oder Bauchentscheidung  bei Geldgebern“ beschreiben die Inhalte. Am Nikolaustag erscheint Nathalie, sie will sich den Motiven der Geldgeber widmen.

Kaum zu glauben: IBM sagt ja. Finmar wird Mitglied der Smarter Planet Agenda. Wir werden unsere Begeisterung und unser Engagement zum Thema „Sozialkapital in Finanzkapital wandeln“ einbringen, IBM wird uns mit Software, Service und technischem Support unterstützen.

Zum Jahresende bleiben zwei Baustellen: Prototyping und die endgültige Festlegung von fünf Personas. Wir haben noch 24 Stunden. Die nutzen wir.

Motto für 2012: Am Anfang war die Tat!