Social Media zur Finanzierung von Geschäftsideen – Post #13

Im Rahmen der Social Media Week Hamburg finden heute zum vierten Mal die Gründerworkshops Hamburg statt. Gastgeber ist IBM mit Global Entrepreneur Programme. Die Gründerworkshops sind als Alumnitreffen des Start-up Weekends im letzten Mai entstanden. Ganz herzlichen Dank an Yasha von Resmio und Serhat von Toptranslation für das Organisieren!

Mit einer kurzen Keynote versucht Clas heute Abend die Themen Social Media, Crowdfunding und Finanzierung von Gründungsideen in Verbindung zu setzen. Mit dem Fazit, dass Social Media es erst ermöglicht richtig Crowdfunding bzw. -Lending zu betreiben. Für Teilnehmer der Veranstaltung, hier sind die Folien.

Finmar auf dem Finance Future Forum 2012 – Post #7

Wir freuen uns außerordentlich, Finmar auf dem Finance Future Forum 2012 zum Thema Social Media Finance zu präsentieren!

Neben den Grundzügen des Geschäftsmodell werden wir insbsondere unsere Annahmen dahinter vorstellen:

– wie der Wisdom-of-the-Crowd-Effekt funktioniert und die Kreditprüfungskosten sozialisiert,

– wie das Vertrauen von Familiy, Friends and Fools es den Kreditnehmern ermöglicht, ihr soziales Kapital in Finanzkapital umzuwandeln,

– wie Transparenz und Social Media Marketing es der Crowd ermöglichen Bauchentscheidungen zu treffen,

– wie Peer-Pressure durch Social Monitoring abgelöst wird, und so Kredite ohne dingliche Sicherheiten ermöglicht werden.

Wir freuen uns auf interessante Diskussionen zu den Themen Web 2.0 und Social Media in der Finanzwirtschaft!

Das Forum bringt Quer- und Vorausdenker sowie Entscheider aus der Finanzwirtschaft zusammen und findet am 30. Januar 2012 in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main statt. Veranstalter sind die Beratungsfirma NetCo Consulting und die IHK Frankfurt am Main.

Premiere – Finmar stellt sich in der Handelskammer Hamburg vor! – Post #2

Am 10. August haben wir vor 22 Experten der Hamburger Finanzbranche Finmar erstmalig der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Der Arbeitskreis „Innovative Finanzprodukte“  des Vereins „Finanzplatz Hamburg e.V. “ hatte in die Handelskammer zu einer Sitzung eingeladen, bei der wir, nach der Präsentation durch Clas, Rede und Antwort standen.

Ergebnis der Diskussion und der anschließenden Gespräche: zum einen Zustimmung für das Geschäftsmodell, zum anderen aber auch Unverständnis. Insbesondere hat uns die Einschätzung erfreut, dass der Markt und die Nachfrage für das Produkt besteht. Einwände betrafen vor allem den operativen Teil im steuerrechtlichen, gesellschaftrechtlichen Bereich und die praktische Abwicklung. Es wurde beispielsweise nachgefragt, wie die praktische Abwicklung der Zahlungen erfolgen wird, wenn die monatlichen Überweisungen zwar sehr geringe Umfänge einnehmen, aber in großer Anzahl erfolgen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern des Arbeitskreises für die Aufmerksamkeit, für die gestellten Fragen und die angebrachte Kritik. Gerade letztere ist für die Entwicklung von Finmar in diesen Wochen von besonders hohen Nutzen für uns!

Der One-Pager von Finmar – Post #1

Der allererste Artikel im Blog von Finmar! Und schon machen wir Plagiate. Dies ist der One-Pager von Finmar, mit dem wir auf einer DIN-A4-Seite versuchen zu beschreiben, was Finmar sein wird:

Auf der deutschlandweit ersten Crowd-to-Business Crowdlending-Plattform werden die Themen Finanzierung und Marketing verbunden. Die Online-Plattform bringt Selbstständige und Unternehmer mit Finanzierungsbedarf (Kreditnehmer) und private Kleinanleger (Kreditgeber) zusammen.

Kreditnehmer stellen sich auf Finmar dar: ihr Unternehmen, ihre Unternehmerpersönlichkeit und ihr Finanzierungsprojekt. Sie überzeugen die registrierten, privaten Kreditgeber (die Crowd), zunächst die eigenen sozialen Kontakte, mit denen bereits ein Vertrauensverhältnis besteht. Weitere Kreditgeber nutzen die präsentierten Informationen um Finanzierungsprojekte auswählen, auf deren Rückzahlung sie vertrauen, und für diese einen Teilbetrag zu bieten. Kommt innerhalb der festgelegten Laufzeit der gesamte Kreditbetrag zusammen, ist das Projekt finanziert (Lending). Der Finanzierungsbedarf eines Kreditnehmers wird damit von vielen Kreditgebern gedeckt (Crowdlending).

Die Kreditgeber minimieren ihr Risiko durch viele kleine Investitionen in viele einzelne Projekte. Den günstigen Zins, den die Kreditnehmer zahlen stellt für die Kreditgeber eine überdurchschnittliche Verzinsung bei kleinen Anlagebeträgen dar.

Emotionalität als zentraler Wert: Die Kreditnehmer präsentieren ihre Projekte mit den Emotionen, die sie in ihre Unternehmung gesteckt haben, die Kreditgeber entscheiden ebenso emotional, welche Unternehmerpersönlichkeit und welches Projekt sie mit ihrem Geld unterstützen wollen.
Die Crowdlending-Plattform bewegt sich im Web 2.0. Social Medias sind die wichtigsten Kanäle der Unternehmenskommunikation. Die Kreditsuchenden können ihre Social Media Profile integrieren und ihr Projekt über Social Medias (Facebook, Twitter, Xing, Homepage, Newsletter usw.) promoten und so auch ihre privaten und geschäftlichen Kontakte einbeziehen und für die Finanzierung werben.

Privatsphäre wird durch ein dreistufiges Informationsmanagement sichergestellt. Detaillierte Informationen über die Projekte sind erst nach Anmeldung sichtbar. Die Ausgestaltung der Vertragsbeziehungen erfolgt durch die Crowdlending-Plattform. Erlaubnispflichtige Bankgeschäfte im Sinne des KWG durch die Nutzer werden durch die AGB ausgeschlossen. Die Abwicklung des Zahlungsverkehrs wird von der Transaktionsbank als rechtliche Kreditgeberin übernommen. Die Crowdlending-Plattform fungiert rechtlich als Vermittlerin der Kredite.

Die Plattform finanziert sich aus Gebühren, die bei erfolgreicher Finanzierung anfallen und sich nach der Höhe des Kreditbetrages richten.

Als pdf gibt es den One-Pager von Finmar hier