Kreditprojekt veröffentlicht: Crowdlending für Gesundheitsvorsorge – Post #52

Nymphia – Zeckenbekämpfung in Kitas und Schulen – So heißt das Projekt von Franz-Josef Leis aus projectimageWiesbaden. Damit nimmt er sich einen wichtigen Thema an, dass sich vielleicht nicht für eine Unterhaltung beim Abendessen eignet, und dennoch enorm wichtig ist: Dem Vorbeugen von Infektionen durch Zeckenbisse. Herr Leis hat einen Zeckenentferner erfunden, der handlich ist und äusserst einfach zu bedienen. Zeckenentfernung ist eilig, denn je schneller eine Zecke entfernt wird, desto geringer ist das Risiko einer Infektion. Das Produkt hat Herr Leis bereits in den Markt eingeführt und es wird beisielsweise über Apotheken vertrieben. Da Kinder beim draussen spielen besonders anfällig sind, müssen gerade Kitas und Schulen mit der Gerät ausgestattet werden. Benötigt werden €12.000 für 24 Monate. Herr Leis zahlt Ihnen als Anleger 6% Zinsen pro Jahr. Hier geht es zum Projekt auf www.finmar.com

Kleine Presseschau – Post #14

On- und offline wird die Entwicklung im Crowdlending Bereich mit Spannung verfolgt. Der große Durchbruch ist prognostiziert. Auch die Bankenwelt schaut aufmerksam zu. Verwirrung besteht weiterhin, welcher Begriff zu welchem Angebot passt. Crowdlending, Crowdfunding, Social Lending, Peer-to-Peer Lending, … Doch dazu demnächst ein dezidierter Blogeintrag!

Als Einstiegsartikel durchaus lesenswert: Die Zeit Online hat zwar den Aufmacher „Kredite en masse“, im Artikel geht es dann doch etwas bodenständiger zu. Mit Hilfe zweier Fallbeispiele (eine Kreditnehmerin und ein Kreditnehmer) beschreibt Johannes Gernert allgemein, was Crowdlending und Crowdfunding eigentlich sind.

Tiefer geht der Artikel „Ohne Bank zum Ziel“ im Magazin t3n.de. Kathrin Schmidt unterscheidet darin zwei Crowdlending-Modelle: das schon immer dagewesene Family&Friends-Modell und den Online-Marktplatz. finmar hofft, die Trennung aufheben zu können und Freunde&Familie als Kreditgeber ins Internet holen zu können. In Deutschland steht Crowdlending laut Schmidt noch vor dem Durchbruch als Massengeschäft. Laut Schmidt sehen die Perspektiven allerdings gut aus, denn ihr zufolge gelten Kreditportale „heute selbst unter Experten als guter Weg, unkompliziert und günstig Geld zu leihen.“ Zwei Baustellen verhindern noch den Durchbruch: Bekanntheitsgrad und Vertrauensgewinn. Auch wenn, „das Marktplatzprinzip für Transparenz [sorgt] und somit dafür, dass sowohl Kreditgeber als auch -nehmer attraktive Konditionen bekommen“, werden Marketing und Vertrauensaufbau zentrale Aufgaben bleiben.

Der große Durchbruch steht zwar erst noch bevor, die Banken scheinen Crowdlending langsam aber stetig auf ihren Radar zu bekommen. Im Bankmagazin wird der „Branchenkompass Kreditinstitute 2011“ zitiert: Danach sieht gut jede dritte Bank in Crowdlending-Plattformen eine ernstzunehmende Konkurrenz. Sie zählen damit zu den fünf wichtigsten branchenfremden Wettbewerbern. Lothar Lochmaier hat bereits im Dezember 2011 in Bezug auf die Finanzmärkte über die „[…] Erneuerung […] von der gesellschaftlichen Basis her“ gebloggt und dabei auch auf finmar verwiesen. Doch, werden diese Modelle wirklich „[…] schon in wenigen Jahren ein integraler Bestandteil der Bankgeschäftsmodelle sein“?

Auf internationaler Ebene begründet das Euromoney Magazine, warum Crowdfunding und Crowdlending-Angebote traditionelle Bankkredite herausfordern. Dabei seien die Vielfalt und Spezialisierung der Angebote, die Dynamik des Marktes und schlicht zunehmende Netzwerkeffekte entscheidend.

Vor lauter Überschwang sollten zwei Dinge nicht vergessen werden: Zum Einen ist das Volumen der mittels Crowdlending vermittelten Kredite weiterhin relativ gering. Zum Anderen findet Crowdlending derzeit größtenteils in Bereichen statt, die für Banken nicht sonderlich interessant sind.

Wir freuen wir uns über mehr und mehr Erwähnungen unseres Modells in Print- und online-Medien. Im Euromoney Artikel wird Clas zitiert und auf finmar als erstes Crowd-to-Business Lending Modell verwiesen. Clas’ Auftritt als Referent bei der co:funding Konferenz am 4. Mai in Berlin fand in diversen Online Medien und der taz Erwähnung.

Social Media zur Finanzierung von Geschäftsideen – Post #13

Im Rahmen der Social Media Week Hamburg finden heute zum vierten Mal die Gründerworkshops Hamburg statt. Gastgeber ist IBM mit Global Entrepreneur Programme. Die Gründerworkshops sind als Alumnitreffen des Start-up Weekends im letzten Mai entstanden. Ganz herzlichen Dank an Yasha von Resmio und Serhat von Toptranslation für das Organisieren!

Mit einer kurzen Keynote versucht Clas heute Abend die Themen Social Media, Crowdfunding und Finanzierung von Gründungsideen in Verbindung zu setzen. Mit dem Fazit, dass Social Media es erst ermöglicht richtig Crowdfunding bzw. -Lending zu betreiben. Für Teilnehmer der Veranstaltung, hier sind die Folien.

3 Masterarbeiten an der Leuphana Universität Lüneburg ausgeschrieben – Post #5

Crowdlending ist eine brandneue Branche, die noch im entstehen begriffen ist. Pioniere in dieser Branche sorgen bereits für mehrjährige Erfahrungen. Nicht nur mit Finmar, sondern auch weltweit, entstehen in dieser Zeit weitere Portale mit unterschiedlichen Ansätzen für unterschiedliche Zielgruppen.

In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Gründungsmanagement von Prof. Dr. Schulte der Leuphana Universität Lüneburg sind jetzt drei Masterarbeiten ausgeschrieben worden, um in diesem jungen und spannenden Forschungsfeld erste wissenschaftliche Erkenntisse zu erlangen.

 

Thema 1: Motivationen der Geldgeber und Geldgebersegmentierung. Forschungsfrage: Was bewegt die Kreditgeber ihr Geld zu verleihen? Altruismus, Gewinnerzielungsabsicht, Spieltrieb oder Neugierde? Oder etwas anderes?

Der Langtitel lautet: „Geschäftskredite für Gründer und Unternehmer auf Crowdlending-Plattformen: Motivationen der Geldgeber und Geldgebersegmentierung“. Hier geht es weiter zum Themenvorschlag.

 

Thema 2: Erfolgsfaktoren der Finanzierung. Forschungsfrage: Welche Faktoren machen Projekte auf Crowdlending-Plattformen erfolgreich? Welche „Dos and Don´ts“ können für Kreditnehmer abgeleitet werden?

Der Langtitel lautet: „Geschäftskredite für Gründer und Unternehmer auf Crowdlending-Plattformen: Erfolgsfaktoren der Finanzierung.“. Hier geht es weiter zum Themenvorschlag.

 

Thema 3: Kopf- oder Bauchentscheidung der Geber? Forschungsfrage: Wie entscheiden sich potentielle Kreditgeber eigentlich? Wird die Entscheidung eher emotional mit dem Bauch getroffen oder doch rational mit Kopf? Oder gibt es Mischformen?

Der Langtitel lautet: „Geschäftskredite für Gründer und Unternehmer auf Crowdlending-Plattformen: Kopf- oder Bauchentscheidung der Geber?“. Hier geht es weiter zum Themenvorschlag.

 

Diese Masterarbeiten sind ist geeignet für eine Bewerbung um einen Förderpreis „Finanzkompass“. Nach unseren Informationen wird der Finanzplatz Hamburg e.V. den Förderpreis der für herausragende Abschlussarbeiten in 2012 erneut ausgeloben.

Wer vorab einfach etwas mehr wissen möchte, kann sich gerne vertrauensvoll an Clas wenden.

Der One-Pager von Finmar – Post #1

Der allererste Artikel im Blog von Finmar! Und schon machen wir Plagiate. Dies ist der One-Pager von Finmar, mit dem wir auf einer DIN-A4-Seite versuchen zu beschreiben, was Finmar sein wird:

Auf der deutschlandweit ersten Crowd-to-Business Crowdlending-Plattform werden die Themen Finanzierung und Marketing verbunden. Die Online-Plattform bringt Selbstständige und Unternehmer mit Finanzierungsbedarf (Kreditnehmer) und private Kleinanleger (Kreditgeber) zusammen.

Kreditnehmer stellen sich auf Finmar dar: ihr Unternehmen, ihre Unternehmerpersönlichkeit und ihr Finanzierungsprojekt. Sie überzeugen die registrierten, privaten Kreditgeber (die Crowd), zunächst die eigenen sozialen Kontakte, mit denen bereits ein Vertrauensverhältnis besteht. Weitere Kreditgeber nutzen die präsentierten Informationen um Finanzierungsprojekte auswählen, auf deren Rückzahlung sie vertrauen, und für diese einen Teilbetrag zu bieten. Kommt innerhalb der festgelegten Laufzeit der gesamte Kreditbetrag zusammen, ist das Projekt finanziert (Lending). Der Finanzierungsbedarf eines Kreditnehmers wird damit von vielen Kreditgebern gedeckt (Crowdlending).

Die Kreditgeber minimieren ihr Risiko durch viele kleine Investitionen in viele einzelne Projekte. Den günstigen Zins, den die Kreditnehmer zahlen stellt für die Kreditgeber eine überdurchschnittliche Verzinsung bei kleinen Anlagebeträgen dar.

Emotionalität als zentraler Wert: Die Kreditnehmer präsentieren ihre Projekte mit den Emotionen, die sie in ihre Unternehmung gesteckt haben, die Kreditgeber entscheiden ebenso emotional, welche Unternehmerpersönlichkeit und welches Projekt sie mit ihrem Geld unterstützen wollen.
Die Crowdlending-Plattform bewegt sich im Web 2.0. Social Medias sind die wichtigsten Kanäle der Unternehmenskommunikation. Die Kreditsuchenden können ihre Social Media Profile integrieren und ihr Projekt über Social Medias (Facebook, Twitter, Xing, Homepage, Newsletter usw.) promoten und so auch ihre privaten und geschäftlichen Kontakte einbeziehen und für die Finanzierung werben.

Privatsphäre wird durch ein dreistufiges Informationsmanagement sichergestellt. Detaillierte Informationen über die Projekte sind erst nach Anmeldung sichtbar. Die Ausgestaltung der Vertragsbeziehungen erfolgt durch die Crowdlending-Plattform. Erlaubnispflichtige Bankgeschäfte im Sinne des KWG durch die Nutzer werden durch die AGB ausgeschlossen. Die Abwicklung des Zahlungsverkehrs wird von der Transaktionsbank als rechtliche Kreditgeberin übernommen. Die Crowdlending-Plattform fungiert rechtlich als Vermittlerin der Kredite.

Die Plattform finanziert sich aus Gebühren, die bei erfolgreicher Finanzierung anfallen und sich nach der Höhe des Kreditbetrages richten.

Als pdf gibt es den One-Pager von Finmar hier